Aktuelles
NRW Landesbüro Freie Kultur ist umgezogen!
Das NRW Landesbüro Freie Kultur ist zur neuen “Evinger Mitte” in Dortmund umgezogen. Seit dem 8. Februar sind wir auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Minister Stein unter unserer neuen Adresse
NRW Landesbüro Freie Kultur e.V.
Deutsche Straße 10
44339 Dortmund
Tel.: 0231/47429210
Fax: 0231/47429211
wie gewohnt täglich in der Zeit von 9:00 – 16:00 Uhr für Sie erreichbar.
Ihr NRW Landesbüro Freie Kultur Team
06.07.2010
Ausschreibung im Projekt „Economy meets art“

Die Kunst- und Kulturwirtschaft ist eine Wachstumsbranche. Zu diesem Ergebnis kommen sowohl eine Studie der Europäischen Kommission als auch der neue Kulturwirtschaftsbericht des Landes Nordrhein-Westfalen. Bislang werden die (regional-) ökonomischen Potentiale von allen Beteiligten nochzu wenig ausgeschöpft.
Der erstmalig vergebene EMA-Preis “Economy Meets Art” soll erfolgreiche Kooperationen zwischen der Wirtschaft und bildenden Künstlern und Künstlerinnen würdigen und unterstützen, die dazu beitragen, diesesPotential optimal zu nutzen.
Es werden 2 Hauptpreise in Höhe von 10.000 € vergeben an zwei erfolgreiche Kooperationen: Unternehmen – Künstler und Unternehmen – Künstlerin sowie ein Förderpreis in Höhe von 5.000 € für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Unternehmen – Künstler/in oder Künstler/innen/ Gruppe. Die Partnerschaft kann sich in unterschiedlicher Art und Weise präsentieren, z. B. durch die Organisation und Durchführung von Ausstellungen und kulturellen
Projekten, Gründung von Stiftungen oder Stipendien. Die Preisgelder sind zweckgebunden und werden vergeben als Grundlage für das nächste gemeinsame Projekt. So kommen diese Mittel sowohl dem Unternehmen als auch den Künstler/innen bzw. der Künstlergruppe zugute.
Zum EMA-Projekt
Die StädteRegion Aachen hat unter Federführung der Stabsstelle für Kultur, Forschung und Gleichstellung gemeinsam mit dem Kunst- und Kulturzentrum (KuK) in Monschau, dem landesweit ersten Gründerzentrum für bildende Künstler/innen, das Projekt EMA „Economy meets Art“ entwickelt. Ziel ist es, bildende Künstlerinnen und Künstler bei der Existenzgründung
zu unterstützen und ihre Wirtschaftskraft für die Bereiche Standortmarketing, Wirtschaft und Kulturtourismus zu nutzen. Das EMA-Projekt konzentriert sich dabei vor allem auf die Beratung und wirtschaftliche Förderung. Im Rahmen des von Land NRW und der EU geförderten Projektes vergibt die StädteRegion Aachen den EMA – Preis. Kooperationspartner des Projektes EMA sind dieWirtschaftsförderungsgesellschaft StädteRegion Aachen mbH, das KuK-Zentrum Monschau
(Kulturelles Gründerzentrum), das Frauenkulturbüro NRW, Krefeld und als assoziierter Kooperationspartner das IKOB, Museum für Zeitgenössische Kunst, Eupen (Belgien).
Organisation
S16 Stabsstelle für Kultur, Forschung und Gleichstellung StädteRegion Aachen
in Kooperation mit dem Kunst- und Kulturzentrum Monschau (KuK)
Dr. Nina Mika-Helfmeier, Kulturbeauftragte
Zollernstraße 10, 52070 Aachen
Tel.: +49(241)51982664
Fax: +49(241)519882664
Mail: Nina.Mika-Helfmeier@staedteregion-aachen.de
www.staedteregion-aachen.de
Teilnahmebedingungen
Bewerben können sich Firmen und bildende Künstler und Künstlerinnen aus Nordrhein-Westfalen. Die beiden Hauptpreise und der Förderpreis i. H. von 5000 € sollen an Firmen und Künstler gehen, die eine erfolgreiche Kooperation miteinander eingegangen sind. Dazu gehört die langfristige Unterstützung und Förderung von Künstlern durch eine Firma, die Einrichtung einer Stiftung zur Kunstförderung, die Organisation oder Finanzierung von Veranstaltungen aus dem Bereich bildende Kunst (Ausstellungen, Events etc.).
Bewerbungen
Der Bewerbungsbogen kann unter (Link einfügen) heruntergeladen werden. Er ist noch um entsprechende Nachweise über die Zusammenarbeit (Kataloge, Veröffentlichungen etc.) zu ergänzen. Die Kosten für Versand und Versicherung der Bewerbungsmappe tragen die
Einsender. Für unsachgemäße Verpackung, Schäden oder Verluste beim Versand übernimmt die Stabsstelle Kultur, Forschung und Gleichstellung der StädteRegion Aachen keine Haftung.
Einsendeschluss ist der 27. September 2010
Jury
Die Jury setzt sich aus unabhängigen Experten zusammen. Sie entscheidet in der 40. KW 2010 über die Vergabe der Preise. Die Entscheidung der Jury ist unanfechtbar. Es besteht kein Rechtsanspruch.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Nina Mika-Helfmeier
StädteRegion Aachen
S 16 Stabsstelle Kultur, Empirische Forschung und Gleichstellung
Raum B025 , Zollernstraße 10, 52070 Aachen
Tel.: +49(241)51982664
Fax: +49(241)519882664
Mail: Nina.Mika-Helfmeier@staedteregion-aachen.de
05.07.2010
Neuer Survival Kit erschienen

Druckfrisch informiert er in 8. Auflage über alles, was für freie Theaterarbeit wichtig ist: Recht, Versicherungen, Steuern, Finanzen, Organisation. Mit aktuellen Informationen über Arbeitsrecht, Sozialversicherung, Rechtsformen, Betriebswirtschaft und Netzwerke ist das Handbuch unerlässlich für Theaterprofis und alle, die es werden wollen.
Stefan Kuntz:
Survival Kit
Freies Theater und Freier Tanz
Hg: Bundesverband Freier Theater e.V., Hannover Mai 2010.
8. völlig überarbeitete Auflage, 454 Seiten, broschiert, 28 Euro.
Bestellen bei Bundesverband Freier Theater c/o LaFT Niedersachen laft@laft.de, Fax: 0511-3530169.
ISBN 978 – 3-935486-16-3 Buch
ISBN 978 – 3-935486-18-7 E-Mail-Anhang
ISBN 978 – 3-935486-17-0 CD-ROM
Die ständig aktualisierte digitale Version (RTF = Rich Text Format, ungepackt auf CD-ROM, gepackt auch per E-Mail) zum Preis von 14,28 € (incl. Versand) gibt es nur bei Stefan Kuntz, Künstlerberatung, Mutzer Str. 43, 51467 Bergisch Gladbach, Telefon 02202 -70 88 70, Fax 70 87 87, info@kuenstlerrat.de,
Bestellformular auf www.kuenstlerrat.de
16.04.2010
Kulturpolitisches Forum WDR 3
Kultur als Herausforderung. Die Kulturpolitischen Positionen der Parteien in NRW
21. April 2010, 18.00 Uhr
Kleiner Sendesaal, WDR Funkhaus Köln
Bundesweit herrscht große Sorge über die Zukunft der Kultur in Deutschland. Das einstige Kulturland ist dabei, sich selbst den Rang zu beschneiden. Wie sieht es in Nordrhein-Westfalen aus, dem Land der Kulturhauptstadt Ruhr 2010?
Künstler und Konsumenten erwarten in den kommenden Jahren einen weiteren Kulturabbau. Die befürchteten Kürzungen stellen die Fortführung von langjährigen Kulturprojekten in Frage und gefährden den Fortbestand traditionsreicher Kulturinstitutionen.
WDR 3 hat die Sprecher aller im Landtag NRW vertretenen Parteien und den Vorsitzenden des Kulturrats NRW zu einer Erörterung ihrer kulturpolitischen Positionen in das Kölner Funkhaus eingeladen. Unter der Leitung von Michael Köhler diskutieren:
Gerhart R. Baum, Vorsitzender des Kulturrats NRW
Dr. Fritz Behrens, Vorsitzender des Kulturausschusses des Landtags/SPD
Angela Freimuth , Kulturpolitische Sprecherin der FDP
Oliver Keymis, Kulturpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen
Prof. Dr. Sternberg, Kulturpolitischer Sprecher der CDU
Sendetermin: Sonntag, 2. Mai, 19.05 bis 20.00 Uhr, WDR 3 Forum
Download und Podcast über www.wdr3.de
Redaktion: Karl Karst
Die Antworten der Parteien sind hier zu finden:
http://inhalt.soziokultur-nrw.de/_seiten/WPS-Kulturrat-NRW-2010.pdf
Quelle: LAG NW
13.04.2010
WETTBEWERBSAUSSCHREIBUNG
Favoriten 2010
Mit der diesjährigen Wettbewerbsausschreibung möchten wir alle Theater- und Tanzschaffenden, die im Kontext der nordrhein-westfälischen Off-Szene tätig sind, dazu einladen, sich bis zum 1. Juni 2010 mit ihren aktuellen Produktionen für FAVORITEN 2010 zu bewerben. Zehn bis zwölf Projekte werden ausgewählt und im Festivalwettbewerb gezeigt; eine Fachjury entscheidet über die Vergabe der Preise für die besten Produktionen, die im Rahmen des vom NRW KULTURsekretariat Wuppertal betreuten Auftrittsnetzwerks im Anschluss an FAVORITEN 2010 auf Tour gehen. Auch 2010 wird ein Wettbewerbsbeitrag, der im internationalen Rahmen neue künstlerische Perspektiven eröffnet, mit der Wild Card der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 ausgezeichnet.
Alle weiteren Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte dem zum Download bereitgestellten Ausschreibungsformular. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen, Anregungen und Vorschläge!
Download: Wettbewerbsausschreibung DEUTSCH
Download: Wettbewerbsausschreibung ENGLISCH
7.04.2010
Report Darstellende Künste - Die Lage der Theater- und Tanzschaffenden im Kontext internationaler Mobilität
Seit Mitte Februar 2010 liegt die Publikation zum Symposium vor. Hier werden die vorgestellten Studien, Referate und Diskussionsrunden ergebnisorientiert zusammengefasst und ausführlich dokumentiert.
Hier stellen wir die Dokumente online zur Verfügung:
Download: Symposium_Publikation.pdf
Download: Beiträge deutsch [zip 4 MB]
Download: Programme_speakers_dt_en.pdf
Download: Teilnehmer_participants.pdf
Etwa 250 Theater- und Tanzschaffende aus dem In- und Ausland, Wissenschaftler sowie Vertreter der Kulturpolitik haben vom 4. bis 6. Mai in der Berliner Akademie der Künste “Die Lage der Theater- und Tanzschaffenden im Kontext internationaler Mobilität” diskutiert. Kernstück der Diskussion war die “Studie zur wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Lage der Theater- und Tanzschaffenden in Deutschland”.
Der internationale Rahmen des Symposiums machte deutlich, dass es sich bei den durch die nationale Studie dargestellten Problemen, wie die prekäre Lage der Mehrheit der Künstler, um globale Entwicklungen aller Selbständigen handelt und dass vor allem soziale und rechtliche Fragen nicht allein in nationaler Verantwortung gelöst werden können.
Internationale Kunstproduktionen sind nicht ohne Mobilität der Künstler zu denken. Aber nicht allein fehlende finanzielle Mittel hindern Künstler, sondern vielfache Bürokratie und fehlende Flexibilität in den Antragsverfahren, ungenügende Informationen und Kompatibilität sozialer Sicherungssysteme.
International arbeitende Künstler, die in den jeweiligen Ländern Sozialbeiträge abführen, erwerben, in keinem der Länder wirkliche Ansprüche auf Sozialleistungen.
Im Abschlussforum des internationalen Symposiums stellten die Teilnehmer übereinstimmend fest, dass eine außerordentlich politische Debatte geführt wurde und den Absichten der Politik Einhalt geboten werden muss, die ohnehin geringen nationalen und europäischen Kulturetats angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise zu reduzieren.
“Eine kulturelle Perspektive ist dringender denn je. Diese kann nicht allein von den politisch Verantwortlichen entwickelt und entschieden werden. Weil die kreative und wert schöpfende Arbeit der Theater- und Tanzschaffenden wichtiger Bestandteil für die Gesellschaft ist, müssen die begründeten Forderungen nach starken kulturpolitischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen zu spürbaren Konsequenzen führen”. Mit diesem Appell beendeten unter großen Beifall Dr. Thomas Engel, Direktor des ITI und Jürgen Flügge, Vorsitzender des Fonds Darstellende Künste, das Symposium.
Veranstaltet von
Zentrum BRD des Internationalen Theaterinstituts (ITI)
Fonds Darstellende Künste
Akademie der Künste, Berlin
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
In Kooperation mit
Bundesverband Freier Theater
Culture Action Europe, Brüssel
Botschaft von Kanada, Berlin
Quelle und weitere Informationen:
www.iti-germany.de/pro_va_symp09.shtml
15.03.2010
Der Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen 2010 im Bereich Baukunst: Architektur, Städtebau und Landschaftsplanung
Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration und der Kulturstaatssekretär des Landes Nordrhein-Westfalen teilen mit:
„Von den 25.000 Mitgliedern der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen sind etwa 28 Prozent Frauen und diese sind hauptsächlich im Bereich der Innenarchitektur tätig. In den Bereichen Hoch- und Städtebau dominieren nach wie vor ihre männlichen Kollegen und prägen durch spektakuläre Bauten die öffentliche Wahrnehmung. Damit sich das ändert, verleihen wir den Künstlerinnenpreis des Landes in diesem Jahr in den Bereichen Baukunst, Architektur, Städtebau und Landschaftsplanung”, erklärte Frauenminister Armin Laschet heute (13. März 2010) anlässlich der Ausschreibung des Künstlerinnenpreises Nordrhein-Westfalen 2010.
Mit dem Hauptpreis in Höhe von 10.000 Euro soll das Gesamtwerk einer herausragenden Architektin gewürdigt werden. Der mit 5.000 Euro dotierte Förderpreis zeichnet ein vielversprechendes Nachwuchstalent aus. „Der diesjährige Künstlerinnenpreis soll verstärkt das Augenmerk auf diejenigen Architektinnen lenken, die mit Kompetenz, Kreativität und hohem künstlerischen Anspruch unser Land mit gestalten”, sagte Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff hervor und unterstrich, „dass Architektinnen, Stadt- und Landschaftsplanerinnen bis auf einige Ausnahmen bisher zu wenig Beachtung finden.”
Der Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen 2010 verfolgt das Ziel, das künstlerische Schaffen und die innovativen Ideen von Frauen im Bereich der Baukunst zu würdigen und die Öffentlichkeit für ihre Arbeit zu sensibilisieren.
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2010. Die Preise werden im November 2010 verliehen.
Die Bewerbungsunterlagen sind unter
www.frauenkulturbuero-nrw.de/preise.html
erhältlich.
Die Organisation des Künstlerinnenpreises Nordrhein-Westfalen übernimmt das Frauenkulturbüro NRW. Die Auszeichnung wird seit 1996 jährlich in einer anderen Kunstsparte ausgelobt. Bisher wurden berücksichtigt: Multimedia/ Neue Medien, Theaterliteratur, Komposition/ Neue Musik, Keramikkunst, Filmregie, Literatur, Photographie, Popularmusik, Bildhauerei/ Installation, Kamera/ Film, Illustration, Theaterregie Choreografie/ Zeitgenössischer Tanz und Malerische Positionen.
Organisation und Information:
Frauenkulturbüro NRW e.V., Frau Annette Reker
Kulturzentrum Fabrik Heeder, Virchowstraße 130, 47805 Krefeld
Telefon 02151/ 39 30 25, Fax: 02151/ 86 26 36
27.01.2010
Die freie Theater- und Tanzszene in Nordrhein-Westfalen als Ort der Kreativität stärken
Antrag
der Fraktion der CDU und
der Fraktion der FDP
Die freie Theater- und Tanzszene in Nordrhein-Westfalen als Ort der Kreativität stärken
I. Der Landtag stellt fest:
Die freie Theater- und Tanzszene mit ihren über 100 Ensembles und etwa 80 Einzelkünstlerinnen und -künstlern ist ein wichtiger Bestandteil der nordrhein-westfälischen Theaterlandschaft. Sie hat sich in den letzten Jahren professionalisiert und profiliert. Theater und Tanz in der freien Szene sind keine Hobbyveranstaltungen, sondern künstlerische Leistungen. Die freie Szene steht inzwischen für innovative und experimentelle Darbietungen, die verschiedenste Formen der Darstellung miteinander kombinieren. Es gelingt ihr durch ihre Kreativität immer wieder, neue theatralische und spartenübergreifende Kunstformen zu schaffen.
Darüber hinaus stellt die freie Szene einen besonderen Ort der Begegnung dar, nicht nur für professionelle Künstler und Künstlerinnen, sondern für alle gesellschaftlichen Schichten, für Kinder, Jugendliche, Laien und ebenso für Künstler und Künstlerinnen anderer Kulturkreise. Das künstlerische Schaffen gewinnt in dieser Hinsicht zugleich eine wichtige soziale Dimension.
Die vielfältige Projektarbeit der freien Theater- und Tanzszene, die sowohl national als auch international ausgerichtet ist, bereichert das künstlerische Angebot in Nordrhein-Westfalen. In den Projekten spiegeln sich häufig die politischen und sozialen Konflikte und Prozesse der jeweiligen Städte und Regionen. Sie unterstützen daher den gesellschaftlichen Dialog und tragen zum sozialen Engagement bei.
Die Ensembles der freien Szene haben in der Regel kein “festes Haus”. Sie organisieren sich selbst. Ihnen steht normalerweise kein Verwaltungsapparat zur Verfügung und es fehlt ihnen mitunter an der notwendigen Infrastruktur, wie Probenräumen, Technik, Personal für administrative Aufgaben, Netzwerken zur Organisation von Gastspielen etc.
In Nordrhein-Westfalen hat sich die freie Szene in den letzten Jahren vor allem in künstlerischer Hinsicht auf qualitativ hohem Niveau weiter entwickelt. Dazu beigetragen haben zahlreiche Einrichtungen, die der freien Szene die notwendige Infrastruktur bieten, um unter professionellen Bedingungen hochwertige künstlerische Produktionen zu erarbeiten. Die Vielfältigkeit und der Ideenreichtum der freien Theater- und Tanzszene werden durch diese Einrichtungen unterstützt.
Diese Entwicklung soll weiter vorangetrieben werden.
II. Der Landtag beschließt:
Vor diesem Hintergrund wird die Landesregierung daher aufgefordert, eine grundsätzliche Neukonzeption der freien Theaterförderung ab 2011 zu erarbeiten.
Die Konzeption soll in der Struktur aller Förderbereiche des freien Theaters eine neue Perspektive schaffen, vergleichbar der Tanzkonzeption NRW ab dem Jahr 2009.
Die neuen Förderbereiche sollen insbesondere der Sicherung der Infrastruktur einschließlich Personal für freie Ensembles dienen. Unterstützt werden dabei auch Kooperationen von verschiedenen Einrichtungen, die vor allem die Möglichkeiten für Gastspiele regional und überregional erleichtern sollen. Langfristiges Ziel ist eine qualitative Verbesserung für die künstlerische Produktion und Präsentation. Für zu definierende Entscheidungen sollte eine Jury überregionaler Experten hinzugezogen werden.
Bereits 2010 sollen drei Theaterzentren im Rheinland, in Westfalen und im Ruhrgebiet als wichtige Produktionshäuser gestärkt werden. Voraussetzungen einer Förderung sind die produzierende Tätigkeit der Häuser und die künstlerische Qualität des Gesamtspielplans, welche die Produktionsstätte als überregional und international relevante Off-Spielstätte ausweist.
Die Finanzierung erfolgt aus dem Kulturförderetat, wobei die für Einzelplan 02 vorgesehenen finanziellen Plafonds gemäß mittelfristiger Finanzplanung einzuhalten sind.
Helmut Stahl
Peter Biesenbach
Manfred Kuhmichel
Prof. Dr. Dr. Sternberg
und Fraktion
Dr. Gerhard Papke
Ralf Witzel
Angela Freimuth
und Fraktion
*Quelle: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MME14-1805.html
NRW Landesbüro Freie Kultur wählt neuen Vorstand
Seit dem Jahr 2000 ist das NRW Landesbüro Freie Kultur eine feste Größe als Förderer der freien Kulturszene in Nordrhein-Westfalen. Der gemeinnützige Verein unterstützt mit Mitteln des Ministerpräsidenten herausragende Projekte aller Sparten, die sich durch eine besonders hohe künstlerische Qualität auszeichnen und neue Impulse für die Arbeit und Entwicklung der freien Szene versprechen. Dafür stehen jährlich 100.000 Euro zur Verfügung. Damit ist das NRW Landesbüro eine wichtige Größe innerhalb der Kulturförderung des Landes NRW.
Die Mitgliederversammlung hat letzte Woche einen neuen Vorstand gewählt. Mit der künstlerischen Leiterin und Geschäftsführerin des Forum Freies Theater in Düsseldorf ist Kathrin Tiedemann neu in den Vorstand gewählt worden. Dr. Matthias Schröder, Musiker und Kulturmanager aus Münster wurde in seinem Amt bestätigt.
Anfang Februar entscheidet das Kuratorium über die Anträge für das Jahr 2010.
Das Kuratorium besteht aus fachkundigen, renommierten Juroren der Trägerverbände aus ganz NRW. Dies sind:
Kathrin Tiedemann, Dr. Matthias Schröder, Ludger Schnieder (Pumpenhaus Münster), Rolf Dennemann (Regisseur, Dortmund), Christoph Rech (FFT Düsseldorf), Siegmar Schröder (Theaterlabor Bielefeld), Karl Zekai (LA Rock) und Judith Krafczyk (Kultursekretariat Gütersloh).
Das NRW Landesbüro liegt in der Trägerschaft des Verbandes Freie Darstellende Künste NRW e.V. sowie der Landesvereinigung freie Kulturarbeit.
2010 findet mit „favoriten“ ein großes Projekt des Verbandes statt, das vom NRW Landesbüro freie Kultur gefördert wird.
NRW Landesbüro Freie Kultur: Projektförderung für die Freie Szene in 2010
Seit vielen Jahren ist das NRW Landesbüro Freie Kultur eine feste Größe als Förderer der freien Kulturszene in Nordrhein-Westfalen. Der gemeinnützige Verein unterstützt mit Mitteln des Ministerpräsidenten herausragende Projekte aller Sparten, die sich durch eine besonders hohe künstlerische Qualität auszeichnen und neue Impulse für die Arbeit und Entwicklung der freien Szene versprechen.
Vorbehaltlich der Zuwendung durch das Land werden dem NRW Landesbüro Freie Kultur auch im Jahr 2010 wieder Fördermittel zur Verfügung stehen. Antragsformulare und Vergaberichtlinien für die Fördermittel 2010 können auf der Webseite des Landesbüros eingesehen werden.
Stichtag für die Einreichung von Förderanträgen ist der
15. Dezember 2009.
Neuer Vorstand im Verband freie darstellende Künste NRW
Auf seiner Mitgliederversammlung am 28. September hat der Verband freie darstellende Künste NRW einen neuen Vorstand für die Amtszeit von 2 Jahren gewählt. Neue Vorstandvorsitzende ist Kathrin Tiedemann, Leiterin des Forum Freies Theater in Düsseldorf. Sie bildet gemeinsam mit Ludger Schnieder, Leiter Theater im Pumpenhaus (Münster) und dem Dortmunder Regisseur Rolf Dennemann den dreiköpfigen Vorstand. Der Verband wurde 1985 gegründet und macht seitdem die Interessensvertretung für die professionellen freien Theater in Nordrhein-Westfalen. Dem Verband sind Einzelkünstler, Gruppen und Spielstätten angeschlossen, die die Bandbreite freien Theaterschaffens im Lande NRW repräsentieren. Ziel des Verbandes ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen freier Theaterschaffender in NRW. Der Verband ist in wichtigen Gremien wie dem Bundesverband Freier Theater, dem Kulturrat NRW und der kulturpolitischen Gesellschaft aktiv und ist national und international mit ähnlichen Strukturen und Institutionen vernetzt. Jedes Jahr richtet der Verband alternierend die beiden Festivals favoriten – Theaterzwang und off limits aus.
BESONDERES ANGEBOT FÜR DEN ABSCHLUSS EINER RIESTERRENTE FÜR DIE MITGLIEDER DER THEATERVERBÄNDE IN DEUTSCHLAND
Durch den Blätterwald geistert es immer wieder und es ist mittlerweile Allgemeinwissen, dass die staatliche Rente in der Zukunft bestenfalls noch für eine minimale finanzielle Absicherung des Ruhestandes ausreicht. Bei KSK-Mitgliedern ist die Situation noch prekärer, da sie über ihren KSK-Beitrag einen sehr kleinen Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen und dadurch bei Erreichen des Rentenalters einen Rentensatz erhalten, der dem Hartz IV-Niveau entspricht. Keine erfreuliche Aussicht. p>
Wenige freie Theaterschaffende, die Mitglieder der KSK sind, wissen jedoch, dass sie eine Riesterrente abschließen können und ganz neu ist jetzt, dass sie durch ihre Mitgliedschaft in einem Landesverband der freien Theater günstigere Konditionen bekommen.. p>
Gemeinsam mit der unabhängigen Beratungsfirma Plansecur, die bundesweit tätig ist, hat der Bundesverband Freier Theater einen Rahmenvertrag abgeschlossen, zu dem alle Mitglieder Zugang haben, die bei der KSK versichert sind. Vorteil dieses Rahmenvertrages ist eine erhöhte Rentenleistung zum Zeitpunkt der Auszahlung.. p>
Folgendes Rechenbeispiel zeigt, wie lukrativ eine solche Riesterrente sein kann:
Bei einem monatlichen Beitrag von 5 € zahlt der Staat jedes Jahr einen Zuschlag.. p>
Für eine Frau mit 2 Kindern ergibt das beispielsweise eine Zulage von 390,- € für 2007 und 524,- € ab dem Jahr 2008.. p>
Der Staat fördert also die Altersvorsorge mit einer wesentlich höheren Summe als vom einzelnen eingezahlt wird.. p>
Eine Beispielrechnung und eine Information zu diesem Thema sind dieser Email angehängt.. p>
Was ist also zu tun?. p>
Jedes interessierte Mitglied meldet sich bei der Geschäftsstelle seines Landesverbandes und teilt seine KSK-Mitgliedsnummer mit. Diese stellt dann die Verbindung zu einem Berater der Plansecur her, denn ein Vertragsabschluss mit individueller Beratung kann nur persönlich erfolgen.. p>
Noch eine interessante Nachricht: alle Mitglieder, die bereits eine Riesterrente abgeschlossen haben, können ihren Vertrag in den BUFT-Rahmenvertrag eingliedern und ebenfalls von den günstigeren Konditionen profitieren. p>

