Aktuelles
NRW Landesbüro Freie Kultur zieht um
Das NRW Landesbüro Freie Kultur zieht um!
In der 5. Kalenderwoche zieht das NRW Landesbüro Freie Kultur in seine neuen Räumlichkeiten zur neuen “Evinger Mitte” in Dortmund.
Ab dem 8. Februar sind wir auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Minister Stein unter unserer neuen Adresse
NRW Landesbüro Freie Kultur e.V.
Deutsche Straße 10
44339 Dortmund
Tel.: 0231/47429210
Fax: 0231/47429211
wie gewohnt täglich in der Zeit von 9:00 – 16:00 Uhr für Sie erreichbar.
Bitte beachten Sie:
Während unseres Umzugs, in der Zeit vom 1.-5. Februar, bleibt unser Büro geschlossen.
Ihr NRW Landesbüro Freie Kultur Team
27.01.2010
Die freie Theater- und Tanzszene in Nordrhein-Westfalen als Ort der Kreativität stärken
Antrag
der Fraktion der CDU und
der Fraktion der FDP
Die freie Theater- und Tanzszene in Nordrhein-Westfalen als Ort der Kreativität stärken
I. Der Landtag stellt fest:
Die freie Theater- und Tanzszene mit ihren über 100 Ensembles und etwa 80 Einzelkünstlerinnen und -künstlern ist ein wichtiger Bestandteil der nordrhein-westfälischen Theaterlandschaft. Sie hat sich in den letzten Jahren professionalisiert und profiliert. Theater und Tanz in der freien Szene sind keine Hobbyveranstaltungen, sondern künstlerische Leistungen. Die freie Szene steht inzwischen für innovative und experimentelle Darbietungen, die verschiedenste Formen der Darstellung miteinander kombinieren. Es gelingt ihr durch ihre Kreativität immer wieder, neue theatralische und spartenübergreifende Kunstformen zu schaffen.
Darüber hinaus stellt die freie Szene einen besonderen Ort der Begegnung dar, nicht nur für professionelle Künstler und Künstlerinnen, sondern für alle gesellschaftlichen Schichten, für Kinder, Jugendliche, Laien und ebenso für Künstler und Künstlerinnen anderer Kulturkreise. Das künstlerische Schaffen gewinnt in dieser Hinsicht zugleich eine wichtige soziale Dimension.
Die vielfältige Projektarbeit der freien Theater- und Tanzszene, die sowohl national als auch international ausgerichtet ist, bereichert das künstlerische Angebot in Nordrhein-Westfalen. In den Projekten spiegeln sich häufig die politischen und sozialen Konflikte und Prozesse der jeweiligen Städte und Regionen. Sie unterstützen daher den gesellschaftlichen Dialog und tragen zum sozialen Engagement bei.
Die Ensembles der freien Szene haben in der Regel kein “festes Haus”. Sie organisieren sich selbst. Ihnen steht normalerweise kein Verwaltungsapparat zur Verfügung und es fehlt ihnen mitunter an der notwendigen Infrastruktur, wie Probenräumen, Technik, Personal für administrative Aufgaben, Netzwerken zur Organisation von Gastspielen etc.
In Nordrhein-Westfalen hat sich die freie Szene in den letzten Jahren vor allem in künstlerischer Hinsicht auf qualitativ hohem Niveau weiter entwickelt. Dazu beigetragen haben zahlreiche Einrichtungen, die der freien Szene die notwendige Infrastruktur bieten, um unter professionellen Bedingungen hochwertige künstlerische Produktionen zu erarbeiten. Die Vielfältigkeit und der Ideenreichtum der freien Theater- und Tanzszene werden durch diese Einrichtungen unterstützt.
Diese Entwicklung soll weiter vorangetrieben werden.
II. Der Landtag beschließt:
Vor diesem Hintergrund wird die Landesregierung daher aufgefordert, eine grundsätzliche Neukonzeption der freien Theaterförderung ab 2011 zu erarbeiten.
Die Konzeption soll in der Struktur aller Förderbereiche des freien Theaters eine neue Perspektive schaffen, vergleichbar der Tanzkonzeption NRW ab dem Jahr 2009.
Die neuen Förderbereiche sollen insbesondere der Sicherung der Infrastruktur einschließlich Personal für freie Ensembles dienen. Unterstützt werden dabei auch Kooperationen von verschiedenen Einrichtungen, die vor allem die Möglichkeiten für Gastspiele regional und überregional erleichtern sollen. Langfristiges Ziel ist eine qualitative Verbesserung für die künstlerische Produktion und Präsentation. Für zu definierende Entscheidungen sollte eine Jury überregionaler Experten hinzugezogen werden.
Bereits 2010 sollen drei Theaterzentren im Rheinland, in Westfalen und im Ruhrgebiet als wichtige Produktionshäuser gestärkt werden. Voraussetzungen einer Förderung sind die produzierende Tätigkeit der Häuser und die künstlerische Qualität des Gesamtspielplans, welche die Produktionsstätte als überregional und international relevante Off-Spielstätte ausweist.
Die Finanzierung erfolgt aus dem Kulturförderetat, wobei die für Einzelplan 02 vorgesehenen finanziellen Plafonds gemäß mittelfristiger Finanzplanung einzuhalten sind.
Helmut Stahl
Peter Biesenbach
Manfred Kuhmichel
Prof. Dr. Dr. Sternberg
und Fraktion
Dr. Gerhard Papke
Ralf Witzel
Angela Freimuth
und Fraktion
*Quelle: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MME14-1805.html
NRW Landesbüro Freie Kultur wählt neuen Vorstand
Seit dem Jahr 2000 ist das NRW Landesbüro Freie Kultur eine feste Größe als Förderer der freien Kulturszene in Nordrhein-Westfalen. Der gemeinnützige Verein unterstützt mit Mitteln des Ministerpräsidenten herausragende Projekte aller Sparten, die sich durch eine besonders hohe künstlerische Qualität auszeichnen und neue Impulse für die Arbeit und Entwicklung der freien Szene versprechen. Dafür stehen jährlich 100.000 Euro zur Verfügung. Damit ist das NRW Landesbüro eine wichtige Größe innerhalb der Kulturförderung des Landes NRW.
Die Mitgliederversammlung hat letzte Woche einen neuen Vorstand gewählt. Mit der künstlerischen Leiterin und Geschäftsführerin des Forum Freies Theater in Düsseldorf ist Kathrin Tiedemann neu in den Vorstand gewählt worden. Dr. Matthias Schröder, Musiker und Kulturmanager aus Münster wurde in seinem Amt bestätigt.
Anfang Februar entscheidet das Kuratorium über die Anträge für das Jahr 2010.
Das Kuratorium besteht aus fachkundigen, renommierten Juroren der Trägerverbände aus ganz NRW. Dies sind:
Kathrin Tiedemann, Dr. Matthias Schröder, Ludger Schnieder (Pumpenhaus Münster), Rolf Dennemann (Regisseur, Dortmund), Christoph Rech (FFT Düsseldorf), Siegmar Schröder (Theaterlabor Bielefeld), Karl Zekai (LA Rock) und Judith Krafczyk (Kultursekretariat Gütersloh).
Das NRW Landesbüro liegt in der Trägerschaft des Verbandes Freie Darstellende Künste NRW e.V. sowie der Landesvereinigung freie Kulturarbeit.
2010 findet mit „favoriten“ ein großes Projekt des Verbandes statt, das vom NRW Landesbüro freie Kultur gefördert wird.
NRW Landesbüro Freie Kultur: Projektförderung für die Freie Szene in 2010
Seit vielen Jahren ist das NRW Landesbüro Freie Kultur eine feste Größe als Förderer der freien Kulturszene in Nordrhein-Westfalen. Der gemeinnützige Verein unterstützt mit Mitteln des Ministerpräsidenten herausragende Projekte aller Sparten, die sich durch eine besonders hohe künstlerische Qualität auszeichnen und neue Impulse für die Arbeit und Entwicklung der freien Szene versprechen.
Vorbehaltlich der Zuwendung durch das Land werden dem NRW Landesbüro Freie Kultur auch im Jahr 2010 wieder Fördermittel zur Verfügung stehen. Antragsformulare und Vergaberichtlinien für die Fördermittel 2010 können auf der Webseite des Landesbüros eingesehen werden.
Stichtag für die Einreichung von Förderanträgen ist der
15. Dezember 2009.
Neuer Vorstand im Verband freie darstellende Künste NRW
Auf seiner Mitgliederversammlung am 28. September hat der Verband freie darstellende Künste NRW einen neuen Vorstand für die Amtszeit von 2 Jahren gewählt. Neue Vorstandvorsitzende ist Kathrin Tiedemann, Leiterin des Forum Freies Theater in Düsseldorf. Sie bildet gemeinsam mit Ludger Schnieder, Leiter Theater im Pumpenhaus (Münster) und dem Dortmunder Regisseur Rolf Dennemann den dreiköpfigen Vorstand. Der Verband wurde 1985 gegründet und macht seitdem die Interessensvertretung für die professionellen freien Theater in Nordrhein-Westfalen. Dem Verband sind Einzelkünstler, Gruppen und Spielstätten angeschlossen, die die Bandbreite freien Theaterschaffens im Lande NRW repräsentieren. Ziel des Verbandes ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen freier Theaterschaffender in NRW. Der Verband ist in wichtigen Gremien wie dem Bundesverband Freier Theater, dem Kulturrat NRW und der kulturpolitischen Gesellschaft aktiv und ist national und international mit ähnlichen Strukturen und Institutionen vernetzt. Jedes Jahr richtet der Verband alternierend die beiden Festivals favoriten – Theaterzwang und off limits aus.
BESONDERES ANGEBOT FÜR DEN ABSCHLUSS EINER RIESTERRENTE FÜR DIE MITGLIEDER DER THEATERVERBÄNDE IN DEUTSCHLAND
Durch den Blätterwald geistert es immer wieder und es ist mittlerweile Allgemeinwissen, dass die staatliche Rente in der Zukunft bestenfalls noch für eine minimale finanzielle Absicherung des Ruhestandes ausreicht. Bei KSK-Mitgliedern ist die Situation noch prekärer, da sie über ihren KSK-Beitrag einen sehr kleinen Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen und dadurch bei Erreichen des Rentenalters einen Rentensatz erhalten, der dem Hartz IV-Niveau entspricht. Keine erfreuliche Aussicht. p>
Wenige freie Theaterschaffende, die Mitglieder der KSK sind, wissen jedoch, dass sie eine Riesterrente abschließen können und ganz neu ist jetzt, dass sie durch ihre Mitgliedschaft in einem Landesverband der freien Theater günstigere Konditionen bekommen.. p>
Gemeinsam mit der unabhängigen Beratungsfirma Plansecur, die bundesweit tätig ist, hat der Bundesverband Freier Theater einen Rahmenvertrag abgeschlossen, zu dem alle Mitglieder Zugang haben, die bei der KSK versichert sind. Vorteil dieses Rahmenvertrages ist eine erhöhte Rentenleistung zum Zeitpunkt der Auszahlung.. p>
Folgendes Rechenbeispiel zeigt, wie lukrativ eine solche Riesterrente sein kann:
Bei einem monatlichen Beitrag von 5 € zahlt der Staat jedes Jahr einen Zuschlag.. p>
Für eine Frau mit 2 Kindern ergibt das beispielsweise eine Zulage von 390,- € für 2007 und 524,- € ab dem Jahr 2008.. p>
Der Staat fördert also die Altersvorsorge mit einer wesentlich höheren Summe als vom einzelnen eingezahlt wird.. p>
Eine Beispielrechnung und eine Information zu diesem Thema sind dieser Email angehängt.. p>
Was ist also zu tun?. p>
Jedes interessierte Mitglied meldet sich bei der Geschäftsstelle seines Landesverbandes und teilt seine KSK-Mitgliedsnummer mit. Diese stellt dann die Verbindung zu einem Berater der Plansecur her, denn ein Vertragsabschluss mit individueller Beratung kann nur persönlich erfolgen.. p>
Noch eine interessante Nachricht: alle Mitglieder, die bereits eine Riesterrente abgeschlossen haben, können ihren Vertrag in den BUFT-Rahmenvertrag eingliedern und ebenfalls von den günstigeren Konditionen profitieren. p>
13.03.2009 Pressemitteilung
NRW Landesbüro Freie Kultur vergibt 100.000 € an die Freie Kulturszene
Dortmund – Mit Mitteln des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das NRW Landesbüro Freie Kultur jedes Jahr herausragende Projekte der freien Kulturszene. Aus dem gesamten Bundesland gingen rund 100 Anträge aus den Bereichen Theater und Kindertheater, Tanz, Musik und Medienkunst ein sowie spartenübergreifende Projekte, die sich durch eine sehr hohe Qualität der Projektidee auszeichneten. Das achtköpfige Kuratorium aus namhaften Fachjuroren entschied nun über die Vergabe der Projektmittel. p>
Insgesamt 25 Projekte wurden für die Förderung ausgewählt. Damit werden in diesem Jahr 12 Projekte mehr gefördert werden als 2008, das Gesamtvolumen der geförderten Projekte umfasst mehr als eine Million Euro. Die Fördersumme von 100.000 € verteilt sich auf sämtliche Sparten der freien Szene: Knapp ein Drittel der geförderten Projekte kommt aus dem Tanzbereich, zwei Drittel decken ein breites Spektrum von Theater- und Musikprojekten ab. p>
Die Förderung des Landesbüros verteilt sich auf das gesamte Land. Elf Projekte kommen aus dem Rheinland, sieben Projekte aus Westfalen-Lippe und sieben Projekte aus dem Ruhrgebiet erhalten 2009 eine Förderung des NRW Landesbüros. p>
Das NRW Landesbüro Freie Kultur unterstützt seit rund zehn Jahren freie Künstlerinnen und Künstler aus NRW nicht nur durch Projektförderungen. Kulturschaffende werden außerdem intensiv beraten und während des gesamten Projektverlaufs betreut. p>
