Eingetragen von NRW LFDK am 22.08.2018 15.52 Uhr

Heute bleibt die Gewissheit, dass weder zur Furcht noch zur Hoffnung Anlass besteht. Nur dazu, noch einmal anzufangen. Ein Chor aus Studierenden des Instituts für Theaterwissenschaft Bochum beschäftigt sich mit der Krisenhaftigkeit von Kommunikation und fragt nach Zuständen von Gemeinschaft. Feldpostbriefe aus vergangenen Kriegen finden Widerhall in den vorgefertigten Statusmeldungen zeitgenössischer Messenger-Apps. Sich und ihre Themen begreifen sie als Feld, dass es zu studieren, zu beackern oder auch umzuwälzen gilt. Ein vielköpfiger Chor verfängt sich in der Dauerschleife der Kommunikation, setzt und entsetzt Wiederholung, gründet und verabgründet Gemeinschaft. Und fängt im Zweifel nochmal an.

Von und mit: Julia Balzert, Luzie Barzen, Sina Corsel, Jelka Habert, Yousef Hasan, Leonie Hohmann, Philipp Hohmann, Laron Janus, Barbora Kašparová, David Kilinç, Anna Mann, Katarína Marková, Georg Nocke, Marie Roth, Lisa Schneider, Linda Stederoth, Sophia Steneberg, Valerie Wehrens, Anna-Lena Werner, Sarah Wessels * Regie: Anna-Lena Klapdor und der Chor * Text: Ulrike Haß und der Chor * Chorischer Support: Gotthard Lange * Gesangsleitung: Natalie Mol * Fotos: Robin Junicke

Eine Produktion des Instituts für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Gefördert durch die Gesellschaft der Freunde der RUB. Unterstützt durch den Ringlokschuppen Ruhr und das Musische Zentrum der Ruhr-Universität Bochum.

www.favoriten-festival.de

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