NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.

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Fragment_getanztBauhaus / 4hKUNST_2015 Opekta Ateliers Köln / Foto © Denise Winter
Jascha Sommer, 29 / Anna Kpok, Jascha Sommer / Foto © Stephan Glagla
ON THE ROCKS with a water back / Mara Tsironi / Foto © Behrang Karimi
Königin Gisela - Ein Live-Film nach einem Bilderbuch von Nikolaus Heidelbach / echtzeit-theater / Foto © Roman Starke; echtzeit-theater
one more pioneer. Musiktheater frei nach David F. Wallace / ZAM - Zentrum für Aktuelle Musik / Foto © Patrick Frost
L'inferno - Reanimation eines Stummfilms / PARADEISER productions / Foto © Dominic Sehak
format BLACKBOX: Neue Musik Theater von Sergej Maingardt und Rosi Ulrich / theater-51grad / Foto © MEYER ORIGINALS
Desertieren / müller***** / Foto © Rike Flämig
L'inferno - Reanimation eines Stummfilms / PARADEISER productions / Foto © Dominic Sehak
WOHIN DES WEGES - VOLKSVERTRETER? / Sir Gabriel Dellmann / Foto © MEYER ORIGINALS
one more pioneer. Musiktheater frei nach David F. Wallace / ZAM - Zentrum für Aktuelle Musik / Foto © Patrick Frost
EXIT: Humanity / Hidden Tracks Company / Foto © Juan Santacruz
Jascha Sommer, 29 / Anna Kpok, Jascha Sommer / Foto © Stephan Glagla
EXIT: Humanity / Hidden Tracks Company / Foto © Juan Santacruz
UNLIKELY CREATURES (1) who we are / Billinger & Schulz / Foto © Florian Krauss
Das Schweigen im Zeichen der Flut / Marlin de Haan / Foto © FrauBabicFotografie
silence / IPtanz / Ilona Pászthy / Foto © Daniel Opoku
one more pioneer. Musiktheater frei nach David F. Wallace / ZAM - Zentrum für Aktuelle Musik / Foto © Patrick Frost
EXIT: Humanity / Hidden Tracks Company / Foto © Juan Santacruz
Das Schweigen im Zeichen der Flut / Marlin de Haan / Foto © FrauBabicFotografie
format BLACKBOX: Neue Musik Theater von Sergej Maingardt und Rosi Ulrich / theater-51grad / Foto © MEYER ORIGINALS
L inferno - Reanimation eines Stummfilms / PARADEISER productions / Foto © Dominic Sehak
UNLIKELY CREATURES (1) who we are / Billinger & Schulz / Foto © Florian Krauss
L inferno - Reanimation eines Stummfilms / PARADEISER productions / Foto © Dominic Sehak
silence / IPtanz / Ilona Pászthy / Foto © Daniel Opoku
Jascha Sommer, 29 / Anna Kpok, Jascha Sommer / Foto © Stephan Glagla

Herzlich Willkommen beim NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

Ausschreibung: Interkulturelle Impulse 2017

Frist: 15. April 2017

Bereits jetzt sind viele Akteure*innen aus den Freien Darstellenden Künsten aktiv und qualifiziert in der Integrationsarbeit engagiert oder haben Produktionen gemacht, die sich auch für einen Einsatz in der Integrationsarbeit sehr gut eignen würden.

Diese Förderung des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste bietet erneut die Möglichkeit, fertige Produktionen oder aktuelle Arbeitsansätze mit einem integrativen Ansatz zu vereinen. Wir fördern Möglichkeiten, diese Arbeiten oder Ausschnitte von ihnen oder auch neue Ansätze künstlerischen Arbeitens an Spiel- und Präsentationsorten, die für den interkulturellen Austausch besonders geeignet sind, zu zeigen. Vorführungen etwa in Flüchtlingsunterkünften, Schulen, Museen, Begegnungsstätten, Büchereien, etc. könnten damit Geflüchteten jeden Alters zugänglich gemacht werden. Auf diese Weise kann ein wechselseitiges Kennenlernen stattfinden, das von Annäherung und Austausch geprägt ist.

Zielgruppe/ Förderkriterien

Grundvoraussetzung für dieses Programm ist die Unterstützung durch eine*n geeignete*n Expert*in, der/die für die Kontaktaufnahme und Begegnung zwischen der Zielgruppe dieses Projekts (ein Publikum / Teilnehmer*innen aus Geflüchteten, Menschen in Asylverfahren, Abwartende), eventuell auch zu hier lebendem Publikum und den Künstlern*innen zuständig ist. Der interkulturelle "Guide" sorgt für die nötige interkulturelle Verbindung, im besten Falle für nachhaltige Vernetzungs-strukturen, die auch künftig genutzt werden können und sollen.

Die Förderung ist offen für alle Formen künstlerischer Zusammenarbeit zwischen Geflüchteten und Einheimischen jeden Alters. Neben der – angepassten - Präsentation sind auch Formate wie Workshops und inszenierte (Stadt)begehungen, u.ä. möglich.

Qualitätsmaßstab für Förderentscheidungen ist die Aussicht auf gelingenden Dialog und guten künstlerischen Output. Gesucht werden künstlerische Formen als Impuls für eine offene, interkulturell geprägte Gesellschaft. Gefördert werden können auch Mittel zur Sprachverständigung (Übersetzungsanlagen), bzw. Dolmetscher, Referenten etc.

Die Projekte können mit maximal 8.000,- gefördert werden, wovon jeweils mind. 1.000,- für die Arbeit der "Guides" bestimmt sein sollten. Die Projekte müssen bis Ende 2017 abgeschlossen sein.

Projektanträge per Email an: info@nrw-lfdk.de
Frist: 15. April 2017

Anträge sind nur gültig, wenn Sie auf den Formblättern (Antragsformular + Kosten- und Finanzierungsplan) ausgefüllt und fristgerecht eingereicht werden.

Siehe auch unter Projektförderung > Interkulturelle Impulse

Studie „Aktuelle Förderstrukturen der freien Darstellenden Künste in Deutschland“ erschienen (02.02.17)

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) präsentiert die erste systematische Erhebung der Förderlandschaft für die freien Darstellenden Künste in Deutschland: Ab sofort ist die Studie „Aktuelle Förderstrukturen der freien Darstellenden Künste in Deutschland. Ergebnisse der Befragung von Kommunen und Ländern“ von Ulrike Blumenreich über den Bundesverband erhältlich.

Im Auftrag des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste hat das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft alle 16 Bundesländer sowie die 41 Kommunen, in denen mindestens vier freie Tanz- oder Theaterformationen ansässig sind, befragt und umfassende Auskünfte erhalten.

Entstanden ist ein einmaliges und umfangreiches Nachschlagewerk und Arbeitsinstrument: Die Publikation, die die Ergebnisse des Forschungsprojektes dokumentiert, besteht aus vier Teilen: der Sekundäranalyse, den Ergebnissen der Befragung der Kommunen, den Ergebnissen der Befragung der Länder sowie der Zusammenfassung beider Befragungen und den daraus resultierenden Handlungsempfehlungen. Die differenzierte Analyse der Förderinstrumente bietet die Gelegenheit, regionale Förderstrukturen mit anderen regionalen Modellen zu vergleichen. Verwaltungen, Kulturpolitik und Verbände können Anregungen und konkrete Handlungsempfehlungen erhalten, Erfolge und Fortschritte werden sichtbar und Anknüpfungspunkte zur weiteren Optimierung des Fördersystems greifbarer. Die Studie bildet eine fundierte Grundlage, um strukturell und inhaltlich weitere Fortschritte in der Förderung der Freien Szene erzielen zu können.

Als nächster Schritt wird die Studie „Aktuelle Förderstrukturen der Freien Darstellenden Künste in Deutschland“ im Mai 2017 bei einem Fachforum des Bundesverbands in Berlin mit Expert*innen aus der Freien Szene und Vertreter*innen aus Kulturpolitik und -verwaltung diskutiert werden.

Gefördert wurde das Projekt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Bibliographische Angaben:
Studie „Aktuelle Förderstrukturen der Freien Darstellenden Künste in Deutschland. Ergebnisse der Befragung von Kommunen und Ländern“ von Ulrike Blumenreich
Materialien und Dokumente zu den freien Darstellenden Künsten * Nr. 1/2016
220 Seiten
ISBN 978-3-935486-22-4

Die Studie zum Download.

Die Studie ist gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro über die Bundesgeschäftsstelle zu beziehen.